01.10.2009

Mallorca-Trilogie 1

Dem geneigten Leser wird es nicht entgangen sein (schließlich habe ich mich auch ordentlich verabschiedet): Herr von Westerfels war im Urlaub.

Familie eingepackt und ab damit auf die schönste Insel Deutschlands – nach Mallorca. Ich halte nun trotz Wirtschaftskrise der viel gescholtenen Destination im Mittelmeer die Treue. Und ich kann mit Flug und Recht beweisen, dass Malle nicht mehr die Putzfrauen-Insel ist: In unserem Hotelzimmer war nämlich in den vergangenen Monaten nie eine Putzfrau gewesen. Weder als Gast noch als Angestellte.

 

Der Deutsche an sich fährt ja „auf Malle“ – was geografisch so nicht stimmt, denn Malle ist eine Gemeinde in der belgischen Provinz Antwerpen. Und bitte, welcher Sonnenhungrige fährt nach Belgien.

Andere fahren „nach Malllloaka“ – mit mindestens 4 „L“ und genau so vielen Kindern. Die Kegelbrüder und –brüderinnen (wobei gerade Letztere alle Prüderie verlieren) reisen einfach nur „zum Ballermann“, genaue Adresse: Schinkenstraße, Ecke Bierstraße.

 

Der Reisende von Welt fliegt „auf die Balearen“, der Reisende von Geld macht Urlaub „auf der Finca“, natürlich der eigenen. Und da dürfen es schon mal 780 qm Wohnfläche, 7 Schlaf- und 7 Badezimmer (davon 4 en suite) und 34.000 qm Land sein. Irgendwo muss man sich ja zu zweit ausbreiten. Freunde aus Deutschland kann man leider nicht einladen. Nicht wegen des Platzes, sondern wegen des Neides...

 

Ich möchte Ihnen also ein wenig über meinen Urlaub erzählen. In meiner Mallorca-Trilogie und den nächsten Tagen. Über den Check in am Flughafen, den Geschäftsmann im Urlaub, Touristen und das schlechte Wetter – halt alles so was, was einem auf Mallorca über den Weg läuft.

Außer über Peter Maffay, Dieter Wedel, Kalli Calmund und Costa Cordalis.

Die sind mir alle über den Weg gelaufen – aber wer zählt schon Promis?

 

Wie sagt der Spanier so schön?

 

Hasta luego!

(Hast du gelogen)