Wie schaut’s, liebe Tagebuchleser, haben Sie sich und Ihren Körper schon auf die Sommerzeit umgestellt. Oder klingelt das Hirn und die Eieruhr noch eine Stunde zu spät?
Neben dem alljährlichen Ritual der Zeigerverschiebung gehören auch die immer wieder kehrenden Wort- und Bildbeiträge der Medienanstalten zur Zeitenwende. Die Berichterstattung über Tausende von Eselsbrücken (ich wollte mir doch mal merken warum eine Eselsbrücke Eselsbrücke heißt...menno...) ob jetzt vor oder zurück und vor allem die Frage aller Fragen: „Was halten Sie von der Uhrumstellung?“ Darauf folgen dann O-Töne der ortsansässigen Otto Normalbürger, die durch die sprachliche Färbung und die regionale Misshandlung der deutschen Sprache auffallen.
Da wären zum Beisspiel:
„Friah hatts das ach net genn unn es woa trotzdemm uff eemol Somma!“
„Isch finns suppa, do kamma oowens emol e Stunn länga schwenge.“
Mein diesjähriger Favorit war allerdings eine Dame Mitte Vierzig, die nicht nur an sich, sondern auch an die armen (und wie immer unschuldigen) Tiere des Waldes dachte: (Jetzt kommt ein Originalzitat – ganz ehrlich!)
„Also mir tun am meischten die aame Tiere leidtun. Die wisse doch garnit warum es uff eemol abends e Stunn länga hell is!“
Tja, hoffen wir, dass nicht diese nette Dame es ihnen erklären tut.